Von Thailand nach Vietnam mit dem Bus, Zug, Flugzeug, Minivan und Boot
Gestarten sind wir in Bangkok und haben uns mit allen möglichen Verkehrmitteln bin Hoi An bewegt.
Thailand
Gestartet in Bangkok.
Von Thailand nach Laos mit dem Slow Boat
Im diesem Artikel findet ihr unsere Erfahrungen über das Slow Boat in Laos 2025.
Zusammenfassung
- Ausgangspunkt: Chiang Rai
- Transport zur Grenze mit Organisation (500 Bhat p.P.)
- Aus stempeln aus Thailand
- Überqueren der Brücke nach Laos (25 Bhat p.P.)
- Visum on Arrival (40 USD p.P.)
- Transfer zum Slow Boat Pier (200 Bhat p.P.)
- 2 Tages Slow Boat Ticket (400.000 LAK p.P.)
- Übernachten in Pak Beng
- TukTuk/Taxi ins Zentrum von Luang Prabang (100.000 LAK p.P.)
Unsere Weg
Das Slow Boat in Laos fährt zwischen Ban Houayxay und Luang Prabang. Grundsätzlich kann man das Slow Boat in beide Richtungen nutzen, die meisten fahren jedoch von Ban Houayxay nach Luang Prabang. Zwischenstopp für eine Nacht ist immer in Pak Beng.
Der Startpunkt für das Slowboat ist somit meisten der Norden von Thailand. Hier bietet sich Chiang Rai oder die Grenzstadt Chiang Khong als Startort an. Wenn man bereits am Tag zuvor die Grenze überquert kann man in Ban Houayxay schlafen.
Anschließend muss die Grenze nach Laos überquert werden. Hierbei gibt es ein paar Punkte zu beachten. Zunächst muss man an die Grenze gelangen. Dafür gibt es Organisationen die einen Hoteltransfer von Chiang Rai direkt an die Grenze anbieten. Alternativ fährt ein Bus von Chiang Rai aus. Der erste Bus startet gegen 7 Uhr. (Ggfs. Erreicht man das Slowboat nicht rechtzeitig und muss eine zusätzliche Nacht in banhux verbringen)
Wir haben uns entschieden einen Transfer zu buchen, der uns um 05:30 morgens an unserer Unterkunft abgeholt hat und uns nach dem Einladen weiterer Mitfahrer an die Grenze gebracht hat. Das hat uns rund 500 Bhat pro Person gekostet.
Die selbe Organisation bietet auch Touren an, die den gesamten Ablauf bis zum Einsteigen in das Slow Boat regeln. Daher haben wir kurz vor der Grenze angehalten und haben alle Formulare für die Einreise nach Laos ausgefüllt. Außerdem wurde uns angeboten, dass wir direkt ein Bootsticket kaufen und alles andere auch für uns geregelt wird,welches uns dann nochmal 2500 Bhat gekostet hat. Dafür waren Frühstück, 2 Lunchpakete, Transport über die Grenzbrücke und Transport zum Pier mit abgedeckt. Insgesamt somit 1500 Bhat pro Person. Genau das selbe hätte man im Voraus auch für den selben Preis buchen können. Außerdem wollte die Organisation noch 100 Bhat p.P. Tourist-Tax. Das ganzen haben wir in USD bezahlt da wir keine Bhat mehr übrig hatten (insgesamt 72$).
Das Lunchpaket das wir vor der Abfahrt bekommen haben hat einige Cracker enthalten, wobei das Seegras Cracker nicht jedermanns geschmeckt ist und Nudeln mit Soße?! (Sehr ungewöhnlich)
Nachdem alle Dokumente ausgefüllt waren und wir alles bezahlt haben, haben wir noch Euro in Laotische Kip umgetauscht. Direkt bei unserer Organisation war der Wechselkurs 1 Euro = 21.000 LAK.
An der Grenze angekommen (ca. 8 Uhr) mussten wir dann ersteinmal Schlange stehen um aus Thailand aus zu stempeln. Anschließend fährt ein Bus über die Brücke nach Laos. Die Fahrt dauert nicht Mal 5 Minuten und würde regulär 25 Bhat pro Person kosten.
Der nächste Schritt ist es in Laos das Visum on Arrival zu bekommen. Hierfür hat uns jemand unserer Organisation empfangen und unsere Dokumente direkt in den Schalter gebracht. Alternativ würde es hier wieder Schlange stehen heißen. Für das Visum sind 40$ pro Person fällig (kann je nach Land variieren). Falls man kein Passbild dabei hat muss man nochmal 1$ oben drauf legen. Achtung: alles auch mit Organisation sehr chaotisch. Man hat uns eingeschärft, dass die Banknoten keinesfalls Risse haben sollen oder dreckig sein sollen, da es sonst Probleme geben könnte. Was bei uns jetzt nicht unbedingt der Fall war.
Als das alles erledigt war haben wir unseren Pass inkl. Visum bekommen und konnte die Grenze verlassen. Dort warten bereits Taxis darauf die Menschen zum Slow Boat Pier zu bringen. Auch dieser Transfer war bei unserer Organisation inkludiert. Andernfalls muss man hier auch nochmal jemanden bezahlen, da die Strecke von über 10km zu Fuß etwas anstrengend werden könnte.
Am Slow Boat Pier haben wir dann noch ein Sandwich bekommen und unsere Tickets für das Boat. Außerdem konnte man überall SIM Karten für Laos kaufen, was wir uns aber gespart haben.
Somit kann es endlich los gehen und wir haben uns eine Platz auf dem Boot gesucht. Die großen Gepäckstücke, wie Backpacks durften jedoch nicht mit zum Platz genommen werden sondern wurden im Laderaum des Bootes verstaut. Also alles was man für die nächsten 6 Stunden braucht unbedingt vorher raus nehmen.
Es gibt Boote mit Tischen und Bänken oder auch welche bei denen ausgebaute Autositze als Plätze dienen. Eine Holzbank zu zweit ohne Tisch war für uns beide sehr gut, dann müssten wir auch niemanden aufstehen lassen.
Die Abfahrt war um ca. 10 Uhr (mache Boote fahren auch schon früher und mache später). Die genauen Abfahrtszeiten konnte uns auch keiner sagen.
Auf dem Boot gibt es Wasser, Bier, Instant-Kaffee, Softdrinks und ein paar Snacks. Das einzige “richtige” Essen waren Instant Nudeln, aber uns haben unsere Lunch Pakete genügt. Nach 6 Stunden entspannter Fahrt sind wir dann in Pak Beng angekommen und wurden von jemanden von unserer Unterkunft empfangen. Unser Gepäck wurde transportiert und wir konnten direkt einchecken.
Pak Beng ist ein kleiner Ort am Mekong, der praktisch nur vom Slow Boat Tourismus lebt. Bekannt ist hier vor allem die Hive Bar, wo sich abends alle Reisenden treffen. Es gibt noch ein paar weitere kleine lokale Restaurants und Bars, aber die Auswahl ist überschaubar. Die Einheimischen sind sehr nett und hilfsbereit. Der Ort hat seinen Charme und die Übernachtung war entspannt.
Am nächsten Tag ging es dann weiter Richtung Luang Prabang. Das Szenario war ähnlich wie am ersten Tag: Gepäck wieder in den Laderaum, Platz suchen und los geht’s. Die Fahrt war weiterhin sehr laut durch den Motor, aber trotzdem entspannt. Man gewöhnt sich daran. Ein Teil der Mitfahrer trinkt Bier und unterhält sich, ein anderer Teil entspannt einfach und genießt die Landschaft.
Nach einem weiteren Tag Fahrt kamen wir endlich in Luang Prabang an. Fast jedenfalls: Wir halten sechs Kilometer vor der Stadt an einem anderen Pier. Von hier aus muss man sich dann selbst um den Transport in die Stadt kümmern. Natürlich warten auch hier schon Tuk-Tuks und Taxis auf die Touristen.
Insgesamt war das Slow Boat definitiv ein schönes Erlebnis. Der Mekong und die Natur drumherum sind wirklich toll anzuschauen. Die Landschaft ändert sich zwar nicht dramatisch, aber es ist trotzdem entspannend einfach am Fluss entlang zu gleiten. Die Übernachtung in Pak Beng war auch entspannt und hat eine nette Abwechslung gebracht.
Allerdings muss man auch ehrlich sagen: Die Lautstärke des Motors kann nervig sein und Komfort auf den Holzbänken ist auch nicht gerade berauschend, aber für die zwei Tage war es okay.
Dennoch würden wir die Slow Boat Tour jedem weiter empfehlen!
Laos
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